Seuchengefahr in Brandenburg

Seuchengefahr in Brandenburg

Seuchengefahr in Brandenburg

Pressemitteilung der AfD-Fraktion:

Gebühr für Trichinenuntersuchung muss moderat und einheitlich sein!

Um der Gefahr der Afrikanischen Schweinepest entgegenzuwirken, ist es notwendig, den hohen Schwarzwildbestand in Brandenburg zu reduzieren. Daher forderte die AfD in ihrer Beschlussempfehlung im Agrarausschuss, in urbanen und Schutzgebieten Berufsjäger einzusetzen. Außerdem beantragte die AfD, dass die Gebühr für die Trichinenuntersuchung in Brandenburg vereinheitlicht und auf fünf Euro festgelegt wird. Aus Mitteln der Jagdabgabe sollen darüber hinaus Gelder für Forschungsprojekte zur Bekämpfung der Tierseuche bereit gestellt werden.

„Die Beschlussempfehlung der Regierungskoalition im Agrarausschuss gegen die mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest sind unzureichend“, erklärt dazu der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sven Schröder. Vollzugshinweise an die Landkreise lösten das Problem nicht, so lange die Trichinenuntersuchung für viele Jäger schlicht zu teuer sei. Schröder hatte deshalb im Agrarausschuss in einer Beschlussempfehlung gefordert, dass die Gebühr für die Trichinenuntersuchung, die unter anderem der Tierseuche vorbeugen soll, landesweit vereinheitlicht und auf fünf Euro festgelegt wird.

Bislang liege die Gebühr in einigen Landkreisen deutlich darüber, sodass der Anreiz, Tiere bis 20 Kilogramm zu bejagen, gering ist. „Im Grunde bleibt alles beim Alten!“, beklagte der Abgeordnete mit Blick auf die Beschlussempfehlung der SPD und der Linken im Agrarausschuss.

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