Landwirtschaft / Ländliche Entwicklung

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Brandenburg braucht eine starke Landwirtschaft. Regional hergestellte Produkte sichern uns gesunde Lebensmittel und schaffen Arbeitsplätze in der Fläche unseres Landes.

Ich möchte,

... dass Fleisch, Milch, Obst und Gemüse von nebenan kommen - aus einer bäuerlichen, familienbetriebenen Landwirtschaft.

... dass die Bauern mit ihren Erzeugnissen Geld verdienen können - mit Preisen, die über den Herstellungskosten liegen.

... dass unsere Lebensmittel tierwürdig hergestellt werden - in Betrieben, die das Tierwohl wertschätzen.

Das ist leider keine Beschreibung der Realität, sondern bis heute ein Wunschdenken, oder besser: eine Vision für die Zukunft.
Was muss verändert werden, damit wir diesem Idealzustand näher kommen?

1442560826537Mein 3 Punkte Plan:

  • Fangen wir mit der Tierhaltung an. Wir brauchen eine gesetzliche Definition für den Begriff Massentierhaltung. Für den einen bedeutet er 100 Tiere, für den anderen 1 Million. Wenn wir über Massentierhaltung sprechen wollen, müssen wir auf Augenhöhe diskutieren können, dafür brauchen wir eine Begriffsdefinition.
  • Sobald wir diesen Schritt getan haben, können wir darauf aufbauen. Jeder von uns muss die Möglichkeit haben, im Geschäft zu entscheiden, ob wir Produkte aus Massentierhaltung kaufen wollen oder nicht. Derzeit ist das nicht möglich, weil oft auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, wo die Produkte herkommen.
    Deshalb brauchen wir eine Kennzeichnungspflicht für diese Lebensmittel. Auf Produkten aus Massentierhaltung muss ein Label sein, dass sie als solche Produkte erkennbar macht. Natürlich brauchen wir dazu die gesetzliche Definition des Begriffs.
  • Als dritten Punkt fordere ich, Produkte aus dem Ausland ebenfalls als solche zu kennzeichnen. Tomaten aus Spanien müssen deutlich von Tomaten aus Brandenburg zu unterscheiden sein.

Mit diesem 3 Punkte Plan unterstützen wir kleine und mittlere Betriebe aus der Region. Denn wenn jeder von uns die klare Wahl hat zwischen tierfreundlich hergestellten Produkten aus Brandenburg auf der einen Seite, und Produkten aus dem Ausland sowie aus Massentierhaltung auf der anderen Seite. Ich bin überzeugt davon, dass sich viele Menschen anders entscheiden würden, als sie es heute tun.

So erreichen wir unser Ziel: Mehr regionale Produkte aus tierwürdiger Herstellung und zu humanen Preisen. Und wir erreichen dieses Ziel ohne Verbote oder Regulierungen, denn der Markt wird sich ganz von alleine neu ausrichten.

Aber dieser Plan wird noch mehr bewirken: Mit regionalen Produkten aus kleinen Betrieben werden Arbeitsplätze in den ländlichen Teilen des Landes geschaffen. Brandenburg muss wieder ein Land der bäuerlichen Landwirtschaft werden. Damit unterstützen wir die stadtfernen Regionen. Denn wenn es dort mehr Menschen gibt, die Geld verdienen, werden Betriebe aus anderen Branchen sich wieder in die ländlichen Regionen bewegen und Angebote schaffen, die ihrerseits mehr Menschen aufs Land ziehen.

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